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Vertrautes bleibt

Der wichtigste Raum für Erstklässlerinnen und Erstklässler ist zunächst das Klassenzimmer. Er gehört der Klasse ganz allein. Wenn Sie an die kargen Klassenzimmer von früher denken, die, in strengen Stuhlreihen und Bänken möbliert, etwa so einladend waren wie ein Wartesaal, kommen Ihnen die heutigen Klassenräume der Grundschule ­ liebevoll und fröhlich gestaltet ­ mit ihren Lern-, Spiel- und Ruheecken, vielleicht wie kleine Kinderparadiese vor. Wie der Gruppenraum im Kindergarten, so hat auch das Klassenzimmer unterschiedliche Bereiche. Neben der Zone für den gemeinsamen Klassenunterricht gibt es Bereiche für verschiedene Lernangebote, ausgestattet mit Büchern, Arbeitsmaterialien, vereinzelt bereits mit einem Computer. Dazu gehören auch Plätze, an die Kinder sich alleine zurückziehen können. Oft ist das Klassenzimmer so eingerichtet, dass die Kinder ihr Lernen selbst aktiv mitgestalten können. Sie wählen dann aus den von der Lehrkraft bereitgelegten unterschiedlichen Lernangeboten das aus, was ihnen entspricht. So können im gesamten Raum soziale Fähigkeiten, wie zusammen arbeiten, Rücksicht nehmen, Spannungen aushalten, sich einigen, Kompromisse eingehen, erlernt und weiter entwickelt werden.

                                                                                                                                 

                                     

Tipp:
Unterstützen Sie Ihr Kind, wenn es nach der Schule noch mit anderen Kindern zusammen sein will, damit es sich mit Gleichaltrigen austauschen kann. Geben Sie ihm kleine Aufgaben, tragen Sie ihm häusliche Dienste auf (Einkaufen gehen, den Tischdecken), damit es Verantwortung übernehmen kann. Hausaufgaben müssen nicht immer mit Papier und Bleistift gemacht werden. Lockern Sie das Üben auf, wann immer es geht. Zum Einüben der Zahl Fünf könnten Sie Ihr Kind etwa fünf gleichfarbige Dinge suchen lassen. Lernt es das B", sucht es im Zimmer alle Gegenstände, die mit "B" beginnen...