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Lernen mit allen Sinnen Die Schule fördert Schulfähigkeit durch ein Lernen mit allen Sinnen. Im privaten Leben der Kinder stehen häufig Bilder im Vordergrund. Bilder, also visuelle Reize, in Comics, Computerspielen oder beim Fernsehen begleiten sie durch den Tag. Auch Lärm und laute Umgebungsgeräusche gehören zum Alltag vieler Kinder und erschweren ihre Konzentration. Die Einschränkungen, die so in der Wahrnehmung entstehen, versucht die Schule auszugleichen, indem sie alle Sinne anspricht. Im Bereich der Bewegung wird die Schulfähigkeit der Kinder nicht nur gezielt im Sportunterricht gefördert, sondern während des gesamten Schulvormittgs. Es gibt regelmäßig Bewegungsübungen und Pausenspiele. Das nennt man: die Bewegte Schule. Auch Unterrichtsformen, die das Handeln der Kinder in den Vordergrund bringen, oder Spiele, bei denen gelernt wird, fördern und sprechen mehrere Sinne im Kind an. Bewegungsübungen, die das Schreiben ergänzen, oder gezielte Übungen für den Gleichgewichtssinn lassen viele Sinne im Kind lebendig werden. Es spürt seinen eigenen Körper ganz bewusst, wenn die Lehrerin oder der Lehrer es etwa auf seine Neugier aufmerksam macht, lieber mit der rechten oder der linken Hand zu schreiben, oder ihm das Zusammenspiel zwischen seinen Augen und seinen Händen verdeutlicht. |
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